Auch die Jugendfeuerwehr musste über ein halbes Jahr ihren Dienst aussetzen.

20210609 jf dienstAm 9. Juni 2021 fand der erste Präsenzdienst des Jahres statt. Vorher wurden, wie es auch im Bereich der Einsatzabteilung war, Online-Dienste durchgeführt. Das Lernen "am Objekt" hat natürlich einen ganz anderen Charakter und der Lerneffekt ist selbstverständlich höher. Über 20 Teilnehmer folgten dem ersten Dienst. Nach einer Einweisung in die Hygienebestimmungen und die notwendigen Verhaltensweisen wurde die Ausbildung durchgeführt. Gerätekunde ist immer ein gutes Thema, mit den Ausrüstungsgegenständen wieder in Verbindung zu treten.

Zum Hygienekonzept gehört unter anderem das Tragen der Mund-/Nasenbedeckung sowie das Testen der Ausbilder vor dem Dienst. Auch wenn der Dienst noch mit Auflagen verbunden ist, war es doch erfreulich, dass ein Treffen wieder möglich ist.

Die Jugendfeuerwehr trifft sich wieder! Ab Mittwoch, 9. Juni 2021, geht es wieder los. Es müssen Hygienevorschriften eingehalten werden. Hier gibt es Vorgaben der Stadt Gifhorn, da Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle stehen. Dennoch freuen sich die Teilnehmer auf den ersten Dienst nach monatelanger Pause.
Bei Fragen zum JF-Dienst meldet euch gern bei den zuständigen Ansprechpartnern.
 

Seit Dienstag (25.05.2021) wird wieder praktische Ausbildung in der Ortsfeuerwehr Gamsen betrieben.

Es geht los in vier kleinen Gruppen, verteilt auf unterschiedliche Uhrzeiten am Dienstag und am Donnerstag.

In einem Zeitfenster vor dem Dienst führen alle Teilnehmer einen Corona-Schnelltest (Selbsttest) durch (auch Genesene und vollständig Geimpfte). Das ist Bestandteil eines Testkonzepts der Stadtfeuerwehr Gifhorn. Offiziell bestätigte Negativtests werden anerkannt. Weiterhin tragen die Einsatzkräfte FFP2-Masken.

Alle Gruppen sind trotz der Auflagen stark gefüllt. Man sieht also, dass der Zuspruch da ist und nach über einem halben Jahr ohne praktische Ausbildung die Notwendigkeit besteht.

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Feuerwehr Gamsen hat wieder einen Grund für ein Jubiläum.

20210318 home20 00 titelAm 18. März 2001 war die Homepage der Feuerwehr Gamsen erstmalig online.

Im Jahr 1969 wurden zum ersten Mal zwei Computer mittels Telefonleitung miteinander verbunden. Zuerst war es nur möglich, wenige Zeichen zu übertragen, später auch kurze Texte. Um 1990 entstand die Idee eines weltweiten Netzwerks, dem WWW (World Wide Web). Seit dem 30. April 1993 kann jeder das WWW nutzen. Viele Nutzer kennen noch ihre erste Kontaktaufnahme zum Internet mittels Modem. Oft gab es auch beim Zeitschriftenhändler CD-ROMs als Werbe-Datenträger oder auch als Postwurfsendund. Überall rauschten die Modems, arbeiteten die ISDN-Leitungen und später die DSL-Anschlüsse.

Nachdem man also ein paar Jahre brauchte, sich mit dem Internet anzufreunden, stellte es sich als gute Informationsquelle heraus, auch um moderne Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. So war es auch in der Feuerwehr Gamsen. Ein paar wenige Feuerwehren wagten bereits den Weg ins Internet, um sich darzustellen. In kleinen Kreisen entstand also auch Ende 1999, Anfang 2000 die Idee, den gleichen Schritt mit der Feuerwehr Gamsen zu gehen. Ab jetzt wurden einige technischer Informationen eingeholt, Testseiten erstellt und Bilder gesammelt.

Der reguläre Online-Ausbildungsdienst ist inzwischen schon fast Normalität in dieser Pandemie.

20210909 online liveEine Besonderheit stellte der Dienstabend des 9. März 2021 dar. In der letzten Woche wurde das Thema "Fahrzeugkunde" behandelt. Zwischendurch kamen immer wieder besondere "Highlights" ins Spiel, z.B. ein Feuerwehr-Quiz. Basierend auf der Fahrzeugkunde wurde das Thema "Gerätekunde" gewählt. Dabei wurde live aus dem Feuerwehrhaus gesendet. Die beiden Ausbilder stellten verschiedene wasserführende Armaturen vor und erläuterten die Besonderheiten. Es konnten Zwischenfragen gestellt werden.

Technisch wurde mit Tablet und Notebook gearbeitet. Mit dem Tablet wurde gefilmt und am Notebook konnte das eigene Kamerabild sowie der Teilnehmerkreis beobachtet werden. Eine Ausbildung vor Ort darf leider aktuell nicht stattfinden. Beide Ausbilder setzten allerdings die vorgegebenen Hygienevorgaben um (Mund-Nasen-Schutz im Feuerwehrhaus, Reinigen der Kontaktflächen).

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