Mit 210 Teilnehmern war der Gamsener Feuerwehrball am 21. Januar 2017 nicht nur wieder erfolgreich, sondern auch vollständig ausverkauft.

20170121 fwballBereits zwei Wochen vor dem Ereignis war der Ball restlos ausverkauft. Ortsbrandmeister Uwe Reuß freute sich über den regen Zuspruch dieser Veranstaltung, gab er während seiner Eröffnung bekannt. Das Motto des Jahres stellte sich recht einfach dar: "Feuerwehrball". Als Dekoration kamen Kleidungsstücke, Gerätschaften und Schläuche der Feuerwehr zum Einsatz.

Musikalisch sorgte die Band 'Streetlife' für gute Stimmung, die um 2 Uhr in der Nacht übergangslos durch den DJ Dennis Behnke abgelöst wurde. Das kalt-warme Buffet lieferte die Firma Roth, die wieder mit reichhaltigen Köstlichkeiten trumpfen konnte. Für Bedienung und Ausschank waren zum 35. Mal die Kameraden der Ortsfeuerwehr Gifhorn um Organisator Mark Schulze zuständig. Auch hier wurden die Gäste hervorragend bedient.

Nach der Ball-Eröffnung durch den Ortsbrandmeister musste eine Reihenfolge festgelegt werden, die den Gang der Tischreihen zum Buffet vorgibt. Dabei kamen die jungen Kameradinnen und Kameraden zum Einsatz, die frisch in die aktive Feuerwehr übernommen wurden. Grundlage für dieses Eröffnungsspiel war eine für diesen Zweck eingerichtete WhatsApp-Gruppe. Für jeden Tisch wurde jemand eingesetzt, der die Antwort auf eine Frage übermitteln sollte. Anhand der Reihenfolge der richtigen Antworten konnte auch die Reihenfolge für das Essen festgelegt werden.

Der Rückblick auf das Berichtsjahr 2016 erfolgte während der Jahreshauptversammlung am 07.01.2017.

JHVOrtsbrandmeister Uwe Reuß begrüßte etwa 120 Anwesende im Gamsener Dorfgemeinschaftshaus. In seinem Jahresbericht blickte er auf ein einsatztechnisch durchschnittliches Jahr zurück. Lediglich der Arbeitsaufwand im Rahmen der Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus war sehr hoch. Die Absprache mit den Firmen sowie die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Politik waren vorbildlich.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Matthias Kretschmar gab Zahlen und Daten des Jahres 2016 bekannt. Die Ortsfeuerwehr Gamsen besteht aus 525 Mitgliedern, davon 76 Aktive, 25 Jugendfeuerwehrleute, 20 Kameraden der Altersabteilung und 404 fördernde Mitglieder. Es gab wieder zahlreiche Veranstaltungen, wie das Osterfeuer, die Familien-Fahrradtour und die Weihnachtsfeier.

Gerätewart Harald Rüscher berichtete von Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen und Geräten sowie der Neubeschaffung von Geräten. Jugendfeuerwehrwart Dennis Eckhoff hatte mit den 25 Jugendfeuerwehrmitgliedern wieder viel zu tun. Veranstaltungen waren u.a. Sportturnier der Stadtjugendfeuerwehr, Teilnahme an Wettbewerben und das Stadtpfingstzeltlager in Grömitz. Kassenwart Thomas Schlottmann gab die Bewegungen im Mitglieder- und Kassenbereich bekannt.

Mit der jährlichen Jahreshauptversammlung endet der Dienstbetriebe der Jugendfeuerwehr Gamsen für das Jahr 2016.

20161221 jf abschluss0Neben den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr folgten viele Eltern der Einladung zum Jahresabschluss im Feuerwehrhaus. Zu den Gästen gehörten Mitglieder des Ortskommandos mit Ortsbrandmeister Uwe Reuß sowie Vertrter der Altersgruppe, die die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützten. Weiterhin folgten Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Chaari und Stellvertreterin Bianca Röder der Einladung.

Jugendfeuerwehrwart Dennis Eckhoff gab einen ausführlichen Rückblick auf das vergangene Jahr. So hatten auch die Eltern einmal die Möglichkeit, mehr über die Arbeit in der Jugendfeuerwehr zu erfahren. Zu den Veranstaltungen gehörte u.a. die Fahrt nach Grömitz mit der gesamten Stadtjugendfeuerwehr Gifhorn. Die Dienste waren gut besucht und es konnten wieder Mitglieder in die Einsatzabteilung übergeben werden.

Die Theatergruppe führte ihr Stück auf, welches sie bereits auf der Senioren-Weihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus zeigen durfte. Eine Besonderheit stellt auch die Auswertung der Dienstbeteiligung dar. Die fünf Bestplatzierten wurden mit einem kleinen Geschenk belohnt. Für den ersten Platz gibt es einen Wanderpreis, der ein Jahr lang bei dem Teilnehmer bleiben darf. Bei diesen fünf Besten handelte es sich erstmalig ausschließlich um Mädchen.

Zum Ende eines jeden Jahres endet der reguläre Ausbildungsdienst mit einem gemeinsamen Jahresrückblick.

AktuellDieser Rückblick erfolgte am 20. Dezember 2016. Es gab 50 wöchentliche Ausbildungsdienste in diesem Jahr. Insgesamt gab es weit über 300 Aktivititäten. Einen Großteil verschuldete die Umbaumaßnahme in der Fahrzeughalle im Sommer. Es gab neue Tore und einen neuen Hallenboden. Die Arbeiten wurden durch Firmen erledigt, viele kleinere Baustellen am Rande wurden allerdings durch die Mitglieder der Feuerwehr durchgeführt.

Anwesende Gäste waren Mitglieder des Gamsener Ortsrates sowie Personen bzw. Geschäftsführer von Betrieben, die die Feuerwehrausbildung in diesem Jahr unterstützt haben. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Matthias Kretschmar, der durch den Abend führte, nutzte die Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken.

Während sich der reguläre wöchentliche Ausbildungsdienst mit der Fach- und Gruppenausbildung beschäftigt, wird zum Ende eines Quartals eine gemeinsame Zugübung durchgeführt.

20161207 zuguebungAn diesem Abend fand die Übung in einer örtlichen Heizungsfirma statt. Gestaltet wurde das Vorgehen wie es in einem Einsatzfall auch ablaufen könnte: Der Ersteinsatz wurde einen Gruppenführer geleitet, der die Mannschaft seines Fahrzeugs, in diesem Fall vom TLF 16/25, einsetzte, um die ersten Maßnahmen einzuleiten. Vorgefunden wurde ein verrauchter Werkstattbereich. Weiterhin wurden drei Mitarbeiter vermisst. Mit einer Staffel stößt der Einsatzleiter schnell an seine Grenzen. Denn durch den Aufbau einer festen Wasserversorgung werden zunächst Einsatzkräfte gebunden.

Wenige Minuten später rückte der Zugführer mit einem Zugtrupp nach, um die Gesamtleitung zu übernehmen. Der Einsatzumfang kann durch einen Gruppenführer nicht problemlos wahrgenommen werden, wenn nebenbei die eigene Einheit samt Atemschutzeinsatz koordiniert werden muss.

Das kurz darauf nachrückende LF 10/6 sowie der GW-L1 unterstützten den Atemschutzeinsatz des TLF 16/25 und nahmen im Außenbereich Strahlrohre vor, um eine Brandausbreitung zu verhindern.

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