Das Thema Waldbrandbekämpfung ist sehr umfangreich. Im Rahmen des wöchentlichen Ausbildungsdienstes stand es wieder auf dem Dienstplan. Dabei wurde am 15. August 2017 ein Teilbereich bearbeitet: Pendelverkehr.

20170815 waldbrand titelEs gibt verschiedene Möglichkeiten, im Falle eines Waldbrands die Wasserversorgung sicher zu stellen. Da die Wasserentnahmestellen in Waldbereichen nicht im Überflusss vorhanden sind, musss zunächst dafür gesorgt werden, dass Wasser in den Wald gelangt. Dabei sind zunächst wasserführende Fahrzeuge gefragt. Zwangsläufig nimmt ein Fahrzeug (Tanklösch- oder Löschgruppenfahrzeug) den Erstangriff wahr. Da der Aufbau einer festen Wasserversorgung zum nächsten Hydranten bzw. zum nächsten Gewässer oft sehr zeitaufwendig ist, werden in der ersten Einsatzphase oft Tanklöschfahrzeuge hinzugezogen, um das Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen.

Bei der Abgabe des Löschwassers gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Beispielsweise kann sich an der Brandstelle ein Pufferbehälter befinden, in den das Löschwasser gesammelt wird. Dabei kann es sich auch um ein wasserführendes Fahrzeug handelt, wobei das Wasser gleich in den Löschwassertank gefördert wird. Eine Alternative ist der Einsatz eines Waldbrandverteilers. Dieser hat zwei Eingänge, um eine unterbrechungsfreie Wasserabgabe zu gewährleisten (kein Umkuppeln der Leitung).

Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2016 gut verlaufen ist, wurde diese erneut in Gifhorn ausgetragen.

Stars@NDR2 2017Die Vorbereitungen zum ersten Groß-Event aus 2016 kamen den Veranstaltern zugute. Das Konzept wurde an einigen Detailpunkten nachgearbeitet, dass jetzt einer neuen Ausrichtung nichts mehr im Weg stand. Ende letzten Jahres signalisierte NDR2 bereits, dass eine zweite Auflage mit neuen Interpreten stattfinden soll.

Die Musiker(innen) Tim Bendzko, Wincent Weiss, Marlon Roudette, Aura Dione und Lotte traten vor 32.000 Zuschauern im Gifhorner Ortsteil Gamsen auf. Dazu musste wieder der gesamte Bereich des Sportzentrum Nord sowie der umliegenden Felder hergerichtet werden.

Ähnlich wie im letzten Jahr war auch die gesamte Feuerwehr der Stadt Gifhorn integriert. Unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Uwe Reuß wurde die Feuerwehr tätig. Die Koordination der Kräfte und die Dokumentation wurde in Abstimmung mit dem Führungsstab, dem ebenfalls zwei Führungskräfte der Feuerwehr angehörten, durch den städtischen Einsatzleitwagen (FG 11-11-1) wahrgenommen. Der Bereich um das Sportzentrum Nord war in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt:

Einsatz des kommunalen Fachzugs Wasserförderung am 26.07.2017

20170726 einsatz kommfzwfAufgrund der andauernden Regenfälle hatte die Samtgemeinde Isenbüttel mit Hochwasser zu kämpfen. Vor Ort waren bereits einige weitere Fachzüge unterstützend im Einsatz. Gegen 18:30 Uhr wurde der kommunale Wasserförderzug der Stadt Gifhorn zur Unterstützung hinzugezogen. Die kommunalen Züge der jeweiligen Gebietseinheit werden bei größeren Einsätzen innerhalb des Landkreises Gifhorn eingesetzt, während die Fachzüge der Kreisfeuerwehrbereitschaft außerhalb der Landkreisgrenzen tätig werden.

Der Fachzug besteht aus: MTW Gamsen (Zugführung), LF 10/6 Gamsen, GW-L1 Gamsen, LF 16 TS Gifhorn und SW 1000 Gifhorn. Die Gamsener Kräfte haben nach Alarmierung den Sammelpunkt am Feuerwehrhaus Gifhorn angefahren, um von dort aus gemeinsam nach Isenbüttel zu fahren. An verschiedenen Einsatzstellen konnte die Kräfte unterstützen, u.a. am Rathaus, im Bereich der Glockwiesen, der Calberlaher Straße und beim Bauhof zum Befüllen von Sandsäcken. An den jeweiligen Gebäuden konnte nur das Wasser gegen das Eindringen zurückgehalten werden, um Schlimmeres zu verhindern. Die Einheiten der Stadt Gifhorn förderten während ihrer Einsatzphase zeitweise 4.500 bis 5.000 Liter pro Minute. Dabei kamen auch parallele B-Leitungen zum Einsatz.

Umbruch und Vereinfachung im Verwaltungswesen der Feuerwehren in Niedersachsen:

20170531 feueron infoSeit fast 15 Jahren verwenden die meisten Feuerwehren in Niedersachsen eine Software mit dem Namen FeuerwehrDirect. Dieses Programm funktioniert auf Basis von Microsoft Access. Damals wurde der erste Schritt in die Richtung einer zentralen Datenpflege gerichtet. Denn hier konnten nicht nur Mitgliederdaten, sondern auch Gerätschaften, Einsatzberichte, Dienstbücher und Bekleidung hinterlegt werden. Die Nachteile waren schnell erkannt, da zunächst nur an einem PC gearbeitet werden konnte. Mit etwas EDV-Wissen konnte das System aber auch innerhalb eines geschlossenen Netzwerks betrieben werden.

Statistische Daten (Anzahl Mitglieder, Einsatzstichworte, usw.) mussten selbst ausgewertet und weitergegeben werden (Stadt und auch Land). Mit Einführung neuerer Office-Versionen wurde auch eine Datenübergabe an übergeordnete Stellen erschwert und war auch später nicht mehr möglich.

Bis zur Einführung einer "brauchbaren" Software wurden verschiedene Listen dezentral und teilweise auf privaten Rechnern gepflegt (Mitgliederliste beim Schriftwart in Abstimmung mit der Liste des Kassenwarts, Lehrgänge beim Ausbildungsleiter, Geräte beim Gerätewart, Telefonlisten bei einem anderen Kameraden, usw.).

Einen ganz besonderen Termin hatte die Jugendfeuerwehr vom 25. auf den 26. März 2017, bei dem die Gemeinschaft ganz im Vordergrund stand.

20170326 jf nacht0Der Tag startete mit einem Ausflug in das Badeland nach Celle. Nach diesem sportlichen Teil machten sich die 23 Kinder und Jugendlichen mit ihren sechs Betreuern auf den Rückweg nach Gamsen ins Feuerwehrhaus. Die gemeinsame Vorbereitung auf das Abendessen wurde durch Küchenchef Patrick Müller unterstützt. Er besorgte einen großen Ofen für die vielen Pizza-Bleche.

Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen wurde ein Film angesehen, bevor dann die Nachtruhe fällig war. Der Ausklang der Veranstaltung war am Sonntagmorgen mit einem gemeinsamen Frühstück.

Solche Veranstaltungen dienen den allgemeinen jugendpflegerischen Maßnahmen. Dies ist ein wichtiger Punkt, der auch in der Satzung der deutschen Jugendfeuewehr beschrieben ist: Die Aufgaben und Ziele der Jugendfeuerwehr bestehen in der Erziehung der Jugend zur praktischen Nächstenhilfe, Pflege und Förderung des Gemeinschaftslebens unter den Jugendlichen, insbesondere Erziehung zur Hilfsbereitschaft, demokratischem Bewusstsein, Beteiligung an demokratischen Prozessen, Friedensbereitschaft, Bereitschaft zum Engagement für Natur- und Umweltschutz.

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