Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2018

20190105 jhvAm 5. Januar 2019 konnte Ortsbrandmeister Uwe Reuß wieder zahlreiche Gäste im Gamsener Dorfgemeinschaftshaus begrüßen. Aus dem Bereich Politik und Verwaltung besuchte Bürgermeister Matthias Nerlich die Versammlung und sprach auch im Namen des Stadtrates. Ortsbürgermeister Dirk Reuß brachte die Grüße des Ortsrates mit, deren Mitglieder ebenfalls zahlreich an der Veranstaltung teilnahmen.

Kreisbrandmeister Thomas Krok überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehr sowie des Kreisfeuerwehrverbandes, während Stadtbrandmeister Matthias Küllmer die Grüße des Stadtfeuerwehrkommandos überbrachte.

Stadtbrandmeister und Bürgermeister bedankten sich für die gute Zusammenarbeit, speziell auch dafür, dass wichtige Beschaffungen (Fahrzeuge) zunächst verschoben werden, bis der Feuerwehrbedarfsplan bzw. die Feuerschutzkonzeption erstellt sind.

Wöchentlich findet in der Ortsfeuerwehr Gamsen Ausbildungsdienst statt. Vor vielen Jahren gab es im Sommer noch eine dreiwöchentliche Sommerpause.

aktuell allgemein news1Da aber die wenigsten Kameraden während dieser Zeit in den Urlaub fahren, entstand der Wunsch, dass man sich auch während dieser Sommerpause trifft. Der Inhalt dieser drei Dienste steht immer im Zusammenhang mit feuerwehrtechnischen Tätigkeiten. Beispielsweise werden dann auch einmal öfter die Campingplätze in Gamsener Gemarkung erkundet. In diesem Jahr nahmen die Kameraden an einer Stadtführung teil. Es gab selbst für eine Einrichtung der Stadt Gifhorn noch viel Neues zu lernen.

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Im Niedersächsischen Brandschutzgesetz sind die Aufgaben der Feuerwehr vorgeschrieben. Eine Kommune ist verpflichtet, rasche Hilfe in Sachen Brandschutz und Hilfeleistung zu gewährleisten und eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen. Die meisten Vorschriften beziehen sich natürlich auf den reinen Einsatzdienst, der beispielsweise auch aussagt, dass Mitglieder der Einsatzabteilung ("Aktive") verpflichtet sind, an Ausbildungen und Einsätzen teilzunehmen.

Am 11. November 2017 trafen sich die Mitglieder der Einsatz- und Altersabteilungen der Feuerwehren der Stadt Gifhorn.

aktuell allgemein news1Jährlich im November wird die Stadtfeuerwehr-Versammlung durchgeführt. Stadtbrandmeister Matthias Küllmer gab einen Jahresrückblick auf das Geschehen der gesamten Stadtfeuerwehr, während Stellvertreter Uwe Reuß Daten und Fakten zu Einsatzgeschehen mit 535 Alarmierungen bekannt gab. Ein Großteil der Einsätze mussten aufgrund der Wetterlage verbucht werden. Die Sturmeinsätze haben deutlich zugenommen. Ein weiterer Punkt, der viel Organisation erforderte, war die Großveranstaltung stars@ndr2. Die fünf Ortsbrandmeister berichteten von den Ereignissen ihrer jeweiligen Ortsfeuerwehr. Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Rückheim konnte auf ein ereignisreiches Jahr der Jugendfeuerwehren zurückblicken. Neben der Feuerwehrtechnik standen jede Menge allgemeine jugendpflegerische Maßnahmen auf dem Programm.

Im Anschluss an die Berichterstattung wurden Beförderungen vorgenommen. Kameraden der Einsatzabteilung, die eine Führungsausbildung (Gruppenführerlehrgang) abgeschlossen haben und eine entsprechende Funktion innerhalb der Orts- oder Stadtfeuerwehr wahrnehmen, können hier befördert werden.

Umbruch und Vereinfachung im Verwaltungswesen der Feuerwehren in Niedersachsen:

20170531 feueron infoSeit fast 15 Jahren verwenden die meisten Feuerwehren in Niedersachsen eine Software mit dem Namen FeuerwehrDirect. Dieses Programm funktioniert auf Basis von Microsoft Access. Damals wurde der erste Schritt in die Richtung einer zentralen Datenpflege gerichtet. Denn hier konnten nicht nur Mitgliederdaten, sondern auch Gerätschaften, Einsatzberichte, Dienstbücher und Bekleidung hinterlegt werden. Die Nachteile waren schnell erkannt, da zunächst nur an einem PC gearbeitet werden konnte. Mit etwas EDV-Wissen konnte das System aber auch innerhalb eines geschlossenen Netzwerks betrieben werden.

Statistische Daten (Anzahl Mitglieder, Einsatzstichworte, usw.) mussten selbst ausgewertet und weitergegeben werden (Stadt und auch Land). Mit Einführung neuerer Office-Versionen wurde auch eine Datenübergabe an übergeordnete Stellen erschwert und war auch später nicht mehr möglich.

Bis zur Einführung einer "brauchbaren" Software wurden verschiedene Listen dezentral und teilweise auf privaten Rechnern gepflegt (Mitgliederliste beim Schriftwart in Abstimmung mit der Liste des Kassenwarts, Lehrgänge beim Ausbildungsleiter, Geräte beim Gerätewart, Telefonlisten bei einem anderen Kameraden, usw.).